PARTY

 

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in einer welt, in der, in der eigentum und staat florieren, bleibt nicht mehr viel platz für selbstverwaltete Initiativen, die die welt von unten gestalten wollen: basisdemokratisch und solidarisch anstatt autoritär und profitorientiert.

die kritischen orientierungswochen an fu, ´hu und tu unterstützen solche projekte und starten deshalb zum semesterstart einen fundrave unter dem motto „freiräume erobern – von berlin bis nach athen!“, um zu allerst einmal den semesterauftakt kräftig zu begießen, und dann aber auch um zu feiern, dass staatshörigkeit und eigenbrötlerei nicht alles ist, was diese welt zu bieten hat.
die einnahmen der party werden an folgende drei projekte weitergegeben:

1. das beste hotel europas: durch die finanzkrise pleite gegangen, stand das city plaza hotel in athen jahrelang leer – bis es durch griechische aktivist*innen erobert wurde, die dort wohnraum für ca. 400 geflüchtete schufen, die sonst auf der straße oder in abgeschotteten lagern hätten leben müssen. nun gibt es dort u.a. gutes essen, eine apotheke, einen friseur, sprachkurse, eine bibliothek und eine rechtsberatung. und das alles selbstorganisiert und komplett frei von staatlichen eingriffen!

2. socialcenter4all: mehrere initiativen versuchen momentan in verschiedenen städten soziale zentren zu erobern. ein soziales zentrum in berlin würde refugees die möglichkeit geben, sich aus ihrer politisch gewollten isolation zu befreien und mit der stadt zusammenzuwachsen. als selbstverwaltete nachbarschaftstreffpunkte könnten von sozialen zentren aus kieze wieder von unten organisiert werden, um so eine größtmögliche mitbestimmung in sozialen und stadtpolitischen fragen umzusetzen. eroberungsversuche gab es bereits in leipzig, dresden und berlin, erfolgreich wurde bereits in göttingen erobert! folgt #sc4a um für berlin auf dem laufenden zu bleiben.

3. couchcafés in mensafoyers: auch an den unis müssen wir uns ranhalten. die hochschulen werden mehr und mehr zu reinen ausbildungsbetrieben, die keinen platz mehr für eigeninitiative und selbstbestimmung bieten. wir werden auf effizientestem wege durch die lernfabrik geschleust wie ein rohes produkt, das möglichst schnell dem (arbeits-)markt zur verfügung gestellt werden muss. sowohl freiräume zum freidenken als auch zum selbstbestimmten studieren werden uns genommen, indem gesellschaftskritische fachgebiete wie politische theorie oder kritische psychologie (passé) nach und nach eingestampft werden. das temporäre couchcafé im mensafoyer der fu stellt eine symbolische rückeroberung der hochschule dar – sowohl räumlich als auch inhaltlich.

diese freiräume wollen wir feiern und unterstützen. deshalb laden die kritischen orientierungswochen an fu, hu und tu für den 20. oktober in den humboldthain club, um gemeinsam frei und lustig ins neue semester zu starten! dafür konnten wir einige aufstrebende djs aus der berliner clublandschaft für uns gewinnen, die auf zwei tanzflächen irgendwas zwischen house und techno bzw. trash und new wave spielen werden.

humboldthain club
direkt am s humboldthain (s1, s2, s25, bus 247)
hochstraße 46
13357 berlin

5-10€ solieintritt.